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AFS ist es soooo verdammt wert erwähnt zu werden, alleine durch AFS habe ich Lust auf ein Austauschjahr bekommen und ich bin richtig traurig nicht mit AFS wegzukönnen (wobei YFU ja auch gut ist!)... Diese Energizer, dieser Fun, diese lieben Leuz... ach.. q saudade!
Ähm, und das Auswahlwochenende, das ist ja wohl das genialste was einem passieren kann. Total hamma!!

--> www.afs.de


Meine Selbstbeschreibung, die ich an AFS geschickt habe

Damit Sie mich besser kennen lernen, werde ich versuchen, mein Leben in Worte zu fassen und über mich, meine Familie und Freunde, meine Hobbys, mein soziales Engagement und das Entstehen des Wunsches nach einem Austauschjahr berichten.

Ich wurde am 26.3.1990 in Hamburg geboren und wir (meine zwei Jahre ältere Schwester, meine Eltern und ich) lebten dort für zwei Jahre. Dann zogen wir nach Neuss. Ich bekam noch zwei weitere Geschwister, einen Bruder und eine Schwester und besuchte in Neuss Kindergarten und Grundschule.
Neuss ist mit 150.000 Einwohnern eine Stadt bei Düsseldorf, die meiner Meinung nach nicht zu groß, aber auch nicht zu klein ist. Seit dem Jahr 2000 besuche ich in Neuss das Marie-Curie-Gymnasium und bin zur Zeit in der 9. Klasse.

Meine Familie spielt in meinem Leben eine sehr große Rolle. Mein Vater, ein Diplom Holzwirt, arbeitet im kaufmännischen Bereich für einen amerikanischen Betrieb, der Spezialpapier herstellt. Das führt dazu, dass er, wenn er nicht in seinem Büro ist, er auf Geschäftsreisen in aller Welt ist. Meine Mutter, italienischer Abstammung, ist eigentlich „Mama“ und Hausfrau, allerdings ist sie in den letzten Jahren freiberuflich aktiv und führt als Diplom Pädagogin Projekte (z.B. an Schulen) durch.
Gemeinsame Mahlzeiten sind bei uns an der Tagesordnung, denn zum Glück legen meine Eltern großen Wert auf unser Familienleben. In der Regel verstehen wir uns alle sehr gut und wenn wir (auch unter den Geschwistern) uns mal streiten, dann hält die schlechte Stimmung meist nicht sehr lange an. Die allgemeinen Absprachen werden für alle Beteiligten zufriedenstellend getroffen. Vermutlich auch deshalb sehr zufriedenstellend, weil ich nicht jedes Wochenende weggehe, nicht trinke und auch nicht unbedingt das Bedürfnis habe mir die Nächte um die Ohren zu schlagen.
Was ich besonders genieße, ist mein gutes Verhältnis zu meiner älteren Schwester. Da wir teilweise einen identischen Freundeskreis haben, sind wir oft gemeinsam unterwegs und haben jede Menge Spaß zusammen.
Wenn meine Mutter außer Haus ist, dann habe ich in der Familie die Rolle der „Hausaufgabenhilfe“ und „Kinderbetreuerin“, diese Aufgaben machen mir viel Freude, da ich Kinder liebe. Obwohl ich meine kleineren Geschwister (mittlerweile 11 und 13 Jahre) nicht mehr als Kinder bezeichnen kann und darf...
Die Pflichten im Haushalt haben wir fair aufgeteilt und ein jeder sorgt für Ordnung in seinem eigenen Zimmer. Ich bin überdies für die Wäsche zuständig, der Spülmaschinendienst wechselt wöchentlich. Ich kann mir gut vorstellen ähnliche Aufgaben auch in meiner zukünftigen Gastfamilie zu übernehmen.

Das Marie-Curie-Gymnasium in Neuss hat ungefähr 900 Schüler und Schülerinnen und bietet viele Möglichkeiten aktiv an Veränderungen der Schule mitzuwirken und ein großes Angebot an außerschulischen Aktivitäten.
Seit ca. 2 Jahren bin ich Mitglied unserer Schülerzeitung und seit April 2005 habe ich die Leitung der Chefredaktion übernommen. Außerdem bin ich ein Mitglied der Schulkonferenz und der Schülervertretung und nehme teil an diversen Arbeitskreisen (z.B. unserem Religionsgesprächskreis oder der Evaluation unserer Schule).
Das Gymnasium kooperiert mit der hier ansässigen Musikschule und seit 5 Jahren nehme ich an der Schule Schlagzeugunterricht und nutze auch das Angebot einer Bigband und einer Rockband. Es ist eine gelungene Kooperation und ich finde es sehr gut mit meinen Mitschülern auch nachmittags Zeit zu verbringen und Musik zu machen.
Meine Lieblingsfächer sind definitiv Sprachen, also Englisch, Deutsch, Latein und Französisch, aber auch Geschichte, Religion, Politik und Erdkunde. Fremdsprachen sind Herausforderungen, denen ich mich gerne stelle, denn es macht mir sehr viel Spaß mich in den jeweiligen Ländern wirklich unterhalten zu können, in Kontakt mit den dort lebenden Menschen zu treten und ihre Kultur näher kennenzulernen.

Meine Freizeit verbringe ich größtenteils mit meinen Hobbys, der Schule und anderen Aktivitäten, aber natürlich bleibt auch genug Zeit für meine Freunde. Im Sommer treffen wir uns häufig am See oder im Eiscafé, ansonsten gehen wir Bowlen, ins Kino, Shoppen, Pizza essen und auf Partys.
Freundschaften sind mir sehr wichtig. Natürlich auf der einen Seite tiefere Freundschaften, aber auch die Möglichkeit einfach zu lachen und sich gemeinsam zu amüsieren. Ich gehe gerne auf Menschen zu und mache neue Bekanntschaften.
Seit dem Firmungsunterricht habe ich eine enge Beziehung zu unserer Gemeinde, nehme an diversen Aktivitäten für Jugendliche teil und treffe mich wöchentlich mit Gleichaltrigen im Jugendcafé.
2004 besuchte ich einen Gruppenhelferlehrgang und qualifizierte mich damit für meine ehrenamtliche Arbeit, die ich seit 2003 ausübe. Ich arbeite drei Stunden in der Woche beim Sportverein in Neuss im Bereich „Kinderturnen“. Es macht mir eine Menge Spaß und ich lerne sehr viel über das Verhalten der Kinder, sowie über den richtigen Umgang mit ihnen.
Aber ich übe auch aktiv Sport aus, ich spiele Handball und gehe einmal in der Woche zum Training. Unsere Mannschaft ist wie ein großer Freundeskreis geworden und wir halten zusammen, auch wenn wir mal verlieren.
Seit 10 Jahren bin ich Mitglied in der örtlichen Gruppe der DLRG, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gemeinschaft e.v.. Einmal in der Woche haben wir Training und dazu kommen zahlreiche 1. Hilfe- Übungen und Kurse.
Zu meinen Hobbys gehört neben Lesen, Schreiben und Fotografieren auch noch Musik und Reisen. Fremde Länder zu entdecken war schon immer ein Traum von mir, der sich bisher auch gut verwirklichen ließ, denn auch der Rest meiner Familie ist sehr reiselustig. Ganz anders als die meisten meiner Freunde mag ich zum Beispiel lange Autofahrten sehr, ich finde es einfach gemütlich mit der Familie durch die Landschaft zu fahren, Karten zu spielen und sich zu unterhalten.

Ich kann sehr eigensinnig sein. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe (und genügend Argumente dafür besitze), dann lass ich mich nicht so schnell davon abbringen. Und leider neige ich manchmal auch dazu vergesslich zu sein, aber zum Glück gibt es ja Kalender - meiner ist stark in Benutzung. Ich bin optimistisch, sehr offen, unternehmungslustig und freundlich, und zum Glück doch meist im richtigen Moment vernünftig.
Ich habe schon im vorhinein einige Austauscherfahrungen (in England und in Italien) gemacht und der Umgang mit einer völlig neuen Situation verbesserte sich, für mich merklich, von Mal zu Mal. Ich hatte sehr viel Spaß und habe viel gelernt und mitgenommen.

Mein Leben in Deutschland gefällt mir zwar sehr gut, aber trotzdem habe ich Fernweh. Ich habe das Gefühl in einen Trott zu verfallen und die Angst die weite Welt, die ich noch nicht gesehen habe, zu verpassen. Mir war schon sehr früh klar, dass ich für ein Jahr ins Ausland gehen möchte und dieser Wunsch zeichnete sich immer stärker ab. Schon im Vorfeld überzeugte ich meine Freunde, dass ich sie nicht vergessen werde und meine Großeltern, dass ein Austauschjahr nicht zu gefährlich für mich ist. Ich bin mir bewusst, dass ein Jahr im Ausland auch eine sehr schwierige Umstellung sein kann, aber ich glaube, dass bei mir die Freude etwas Neues zu entdecken und kennenzulernen viel größer ist als diese Umstellung.
Ich würde mich sehr freuen für ein Jahr eine neue Kultur zu erleben, in einer Gastfamilie als Familienmitglied akzeptiert zu werden, vielen neuen Menschen zu begegnen und Freundschaften zu schließen. Ich möchte Vorurteile abbauen und Anpassungsfähigkeit beweisen.
Ich möchte mich einem Austauschjahr stellen, denn ich denke es ist eine äußerst wertvolle Erfahrung, ein Jahr in einer völlig neuen Umgebung, unter neuen Bedingungen zu leben und diese Erfahrung möchte ich für mein weiteres Leben nicht missen.





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