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YFU ist meine Organisation. --> www.yfu.de
Ach ja, noch was zum Bewerbungsgespräch ... ihr müsst euch absolut keine Sorgen machen!!! Sei wie du bist, dann wirds schon schief gehen.
Ich freu mich natürlich total, dass ich meine Erstwahl "bekommen" habe, ach... ich bin so extremst gesegnet!


Der Entwicklungsbericht für YFU

Ich, Teresa Werner. wurde am 26.3.1990 in Hamburg geboren, bin jedoch in Neuss aufgewachsen. Hier lebe ich mit meiner Mutter, meinem Vater, meinen Schwestern (17 und 11 Jahre) und meinem Bruder (13 Jahre) in einer Doppelhaushälfte. Neuss ist mit 150.000 Einwohnern eine Stadt bei Düsseldorf, die meiner Meinung nach nicht zu groß, aber auch nicht zu klein ist. Wir wohnen auch nicht direkt in der Stadt sondern eher außerhalb. Ich finde es ist ein nahezu perfekter Platz zum Wohnen, denn die umliegenden Felder und kleinen Wäldchen bieten viele Möglichkeiten sich draußen aufzuhalten, aber dennoch ist die nächste Bushaltestelle nah und ich bin in 20 Minuten im Stadtzentrum.
Seit dem Jahr 2000 besuche ich in Neuss das Marie-Curie-Gymnasium und bin zur Zeit in der 9. Klasse. Mein Alltag während der Woche sieht so aus, dass ich morgens mit meiner jüngeren Schwester und ein paar Freundinnen 3 km mit dem Fahrrad zur Schule fahre. Mein Unterricht dauert in der Regel 6 (oder 7) Stunden. Meine Lieblingsfächer sind definitiv Sprachen, also Englisch, Deutsch, Latein und Französisch, aber auch Geschichte, Religion, Politik und Erdkunde. Fremdsprachen sind Herausforderungen, denen ich mich gerne stelle, denn es macht mir sehr viel Spaß mich in den jeweiligen Ländern wirklich unterhalten zu können, in Kontakt mit den dort lebenden Menschen zu treten und ihre Kultur näher kennen zu lernen.
Gemeinsame Mahlzeiten sind bei uns an der Tagesordnung, denn zum Glück legen meine Eltern großen Wert auf unser Familienleben. Nach der Schule essen wir also gemeinsam gegen 14.00 Uhr zuhause und im Anschluss habe ich teilweise feste Termine, wie z.B. Kinderturnen oder Schlagzeugunterricht, oder treffe meine Freunden.
2004 besuchte ich einen Gruppenhelferlehrgang und qualifizierte mich damit für meine ehrenamtliche Arbeit, die ich seit 2003 ausübe. Ich arbeite drei Stunden in der Woche beim Sportverein in Neuss im Bereich „Kinderturnen“. Mein „Job“ macht mir super viel Spaß, denn die 3-6 jährigen Kinder sind zwar manchmal etwas wild aber trotzdem sehr lieb und die Arbeit (bzw. der Sport) mit ihnen macht mir Spaß und fällt mir sehr leicht.
Seit 5 Jahren spiele ich Schlagzeug im Rahmen eines Kooperationsprojektes der städtischen Musikschule und meiner Schule. Schlagzeugspielen gibt mir die Möglichkeit alle meine Emotionen rauszulassen und ich spiele super gerne.
Einmal die Woche trainiere ich abends in der örtlichen Gruppe der DLRG – der Deutschen Lebens-Rettungs-Gemeinschaft e.v.. Ich bin seit 10 Jahren Mitglied und zu dem regelmäßigen Schwimmtraining kommen noch zahlreiche Erste-Hilfe-Übungen und Kurse dazu.

Meine Oma mütterlicherseits, die jetzt mit meinem Opa in Hamburg lebt, ist Italienerin. Das prägte mich natürlich stark, denn wir verbringen unsere Sommerferien fast jedes zweite Jahr in Italien und vor zwei Jahren fing ich an „richtig“ Italienisch zu lernen (inkl. der Grammatik), sodass ich mich jetzt durchaus gut auf Italienisch verständigen kann. Das wird mir meiner Meinung nach auch helfen, Spanisch oder Portugiesisch schneller zu lernen.
Hamburg, als Geburtsstadt, beeinflusst mich natürlich auch. Wir verbringen oft lange Wochenenden oder teilweise Ferien in Hamburg und ich finde es äußerst schade, dass unsere (Groß-)Familie nicht näher bei uns wohnt, denn ich genieße die Zeit in Hamburg immer sehr.

Zu meinen Hobbys gehört neben Lesen, Schreiben und Fotografieren auch noch Musik, Jonglieren und Reisen. Fremde Länder zu entdecken war schon immer ein Traum von mir, der sich bisher auch gut verwirklichen ließ, denn auch der Rest meiner Familie ist sehr reiselustig. Ganz anders als die meisten meiner Freunde mag ich zum Beispiel lange Autofahrten sehr, ich finde es einfach gemütlich mit der Familie durch die Landschaft zu fahren, Karten zu spielen und sich zu unterhalten.

Trotz der (außerschulischen) Aktivitäten und der Schule, habe ich natürlich genug Zeit für meine Freunde. Im Sommer treffen wir uns häufig am See oder im Eiscafé, ansonsten gehen wir Bowlen, ins Kino, Shoppen, Pizza essen und auf Partys. Die Hauptsache ist, dass wir Zeit miteinander verbringen und uns vergnügen.

Freundschaften sind mir sehr wichtig. Natürlich auf der einen Seite tiefere Freundschaften, aber auch die Möglichkeit einfach zu lachen und sich gemeinsam zu amüsieren. Ich gehe gerne auf Menschen zu und mache neue Bekanntschaften.
Meine beste Freundin prägte, und prägt mich noch immer, sehr. Wir trafen uns vor gut vier Jahren auf einer Schülervertretungssitzung und lernten uns in den letzten drei Jahren gut kennen. Sie ist 19 Jahre alt, also deutlich älter als ich und ihre Eltern kommen aus Sri Lanka (wobei ihr Vater verstorben ist). Unsere innige und sehr offene Beziehung hat mich persönlich sehr viel weiter gebracht, ich habe viel von ihr gelernt und auch Neues kennen gelernt. Zum Beispiel bin ich ab und an auf tamilischen Feiern und lerne so ihre Kultur sowie auch den Hinduismus kennen.

Seit dem Firmungsunterricht habe ich eine enge Beziehung zu unserer Gemeinde, nehme an diversen Aktivitäten für Jugendliche teil und treffe mich wöchentlich mit Gleichaltrigen im Jugendcafé. Mein Glaube ist mir wichtig, das begründet sich unter Anderem in der Einstellung meiner Eltern, die mich nicht streng aber immer nach ihrem christlichen Glauben erzogen.
Meine Eltern und meine Familie machen natürlich einen sehr großen und auch sehr wichtigen Aspekt meines Lebens aus und prägen mich stark. Durch unser enges Familienleben bin ich Konflikte und Streitgespräche gewöhnt, kenne aber auch das Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen.
Meine Eltern eröffneten mir viele Möglichkeiten (Reisen u.ä.) und machten mich schon als kleines Kind neugierig aufs Leben. Was mir sehr wichtig ist, ist die Unterstützung meiner Familie, und der kann ich mir auch für das Austauschjahr sicher sein.
Ich würde mich definitiv als Familienmenschen bezeichnen, was aber nicht heißt, dass ich nicht selbständig genug bin um ein Jahr im Ausland ohne meine Familie zu verbringen.

Einige meiner Stärken sind Offenheit und Ehrlichkeit, ich sage was ich denke, bleibe aber natürlich immer respektvoll. Ich denke positiv, aber realistisch.
Ich kann sehr hartnäckig sein, denn wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, bemühe ich mich sehr mein Ziel zu erreichen.
Leider neige ich dazu vergesslich zu sein, ...aber zum Glück gibt es ja Kalender. J
Ein Gebiet in dem ich gut bin, bzw. das mir viel Spaß macht ist das Vermitteln zwischen Personen. Ich bin sehr friedvoll und tue alles dafür zu schlichten und Situationen zu entschärfen.
Da ich Diskussionen befürworte, gefällt es mir auch Seiten gegeneinander abzuwägen, zu argumentieren und mich letztendlich selbst zu entscheiden und anderen meinen Standpunkt näher zu bringen.
Ich bin sehr kontaktfreudig und blühe auf, wenn ich Leute treffe und mich unterhalte, natürlich muss es so etwas wie eine gemeinsame Basis geben, damit wirklich gute Gespräche zustande kommen, aber diese Basis ist schnell hergestellt!
Eigentlich bin ich sehr zuverlässig, wenn es um zu erledigende Sachen sind, die für mich einen Sinn oder mir Spaß machen. Allerdings lasse ich leider einige Dinge manchmal zu lange liegen, weil sie mir keinen Spaß machen. Da ich das weiß, arbeite ich natürlich nach bestem Willen daran das zu verbessern, was mir teilweise schwer fällt.

Mein nächstes Ziel ist das Austauschjahr, danach möchte ich mit abgeschlossenem Abitur nach Asien reisen (mit meiner besten Freundin) und im Anschluss anfangen zu studieren. Ich habe mich noch nicht festgelegt, was genau ich studieren möchte, aber am liebsten zeitweise im Ausland und einen Beruf mit Aussicht auf Reisen, vielleicht Journalismus. Mich interessieren auch soziale Berufe oder Angebote wie ein soziales Jahr, denn mir gefällt der direkte Kontakt mit Menschen und die Option etwas Gutes zu tun.

José, ein Austauschschüler aus Paraguay, der ein Jahr bei uns lebte, prägte mich und meinen Wunsch nach einem Austauschjahr sehr stark. Natürlich bestimmte er auch unbewusst meinen Länderwunsch, denn seitdem er bei uns war (2001) fühle ich mich sehr von Lateinamerika
Angezogen und träume von einem Auslandsjahr dort. Ich möchte die Mentalität der Einheimischen kennen lernen und nicht nur das, sondern ich möchte auch die Mentalität annehmen und verstehen.
Ich entschied mich schon vor Josés Aufenthalt in Deutschland für ein Auslandsjahr, denn ich finde es ist eine geniale Gelegenheit für Schüler, die Welt, aber auch sich selber zu entdecken und diese Gelegenheit werde ich nutzen.

Für mich ist das Austauschjahr eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle und auch sicher bin, dass ich sie schaffen werde. Ich möchte meine Sichtweisen verändern, andere Lebensweisen kennen lernen und meinen Lebensstil auch einmal mit anderen Augen sehen. Und das Erlernen einer neuen Sprache ist für mich nicht die Hauptsache, auch wenn es natürlich eine einmalige Chance ist, die ich gerne nutzen möchte.
So gut man sich auch informiert hat, es ist trotzdem schwer sich diese Zeit vorzustellen. Ich weiß nicht, wie die Familie oder Schule sein, geschweige denn in welchem Land ich landen werde. Ich versuche nicht zu große Erwartungen an das Austauschjahr zu haben, hoffe aber, dort Freunde zu finden, in eine nette Familie zu kommen und mich in der Umgebung gut einzuleben.




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